Eine Investition in den technischen „Nachwuchs“

Anstoß gab die Vorbereitung eines Programmierprojekts mit Arduino-Rechnern für die Schulprojekttage vom 12.06. - 15.06.2019 sowie der Aufbau einer Maker- und Hacker-AG am Hilda-Gymnasium. Dafür wurden geeignete Sponsoren gesucht und so wurde auch ZF Koblenz angesprochen.  „Wir entschieden uns, die Projektwoche mit einer nützlichen Spende zu unterstützen, wie einem 3D-Drucker, Sensoren und zusätzlichen Arduino-Modulen“, erläutert Stefan Grieser-Schmitz, Chief Engineer Electronics Braking Systems.

Die Spende wurde am 13. Juni durch Stefan Grieser-Schmitz gemeinsam mit Peter Baumgartner, Senior Software Engineer, sowie Dr. Rüdiger Eick, University Liaison Manager, der Projektgruppe übergeben. Im Anschluss informierten die Überbringer von ZF die Schülerinnen und Schüler über das Unternehmen ZF, die Aufgaben in der Automobilindustrie sowie über die Ausbildung und Tätigkeiten eines Entwicklungsingenieurs. Die jungen Projektemacher werden den 3D-Drucker gut gebrauchen können, denn für die neue Arbeitsgemeinschaft und deren Projekte wird der 3D-Drucker die entsprechenden Materialien produzieren. Für den Physikunterricht wird sich die Spende ebenfalls positiv auswirken. So laufen aktuell die Vorbereitungen für eine Sensorikeinheit in der 10. Klasse. Dort werden sich die Schülerinnen und Schüler anhand selbst produzierter Elektronikschaltungen mit technisch-physikalischen Alltagsfragen wie der Realisierung von Ampelschaltungen und Einparkhilfen beschäftigen.

Das mit der Unterstützung der Projektwoche verbundene Ziel ist Teil des Nachwuchsförderungskonzepts von ZF Koblenz. „Wir möchten Kinder und Jugendliche frühzeitig, d. h. bereits in der Schule, für Technik begeistern. Dies ist vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels für uns von großer Wichtigkeit“, betont

Stefan Grieser-Schmitz. Und er kündigt für ZF Koblenz an, sich einer Initiative der Industrie- und Handelskammer anzuschließen, die Schulen und örtliche Betriebe enger miteinander vernetzen soll. „Wir

werden mit dem Hilda-Gymnasium eine Schulpatenschaft im Fach Physik eingehen.“ Dies schließt Betriebsbesichtigungen, zweiwöchige Schülerpraktika und Fachvorträge an der Schule mit ein. Und wer weiß, vielleicht trifft man bei ZF Koblenz in einigen Jahren den einen oder anderen interessierten Ex-Schüler aus dem Hilda-Gymnasium wieder: als Teilnehmer eines dualen Studiums oder als bereits „fertigen“ Entwicklungsingenieur?

Zurück