Präventionsarbeit des Weißen Rings: Gemeinsam stark gegen digitale Gefahren

Zunehmende Gefahren im Internet

Leider lauern auf Kinder insbesondere im Internet immer mehr Gefahren. Die Risiken sind oft nur einen Klick entfernt – und das bereits vom ersten Tag der Internetnutzung an. Immer früher haben Kinder Zugang zu Smartphones, selbst in Grundschulen. Diese Entwicklung stellt Eltern und Lehrer:innen vor neue Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Hilda-Gymnasium ein breites Präventionsprogramm:

Wir sprechen früh und offen über Gefahren, um Kinder zu schützen. Offenes und unaufgeregtes Miteinandersprechen, diesen wichtigen Tipp geben wir auch den Eltern mit auf den Weg. Kooperation mit dem Weißen Ring In den Januarwochen 2026 haben MitarbeiterInnen des Weißen Rings in unseren 6. Klassen vierstündige Workshops zum Thema Cybergrooming durchgeführt. Auch die 5. Klassen erhielten grundlegende Informationen zum Thema Cybermobbing. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weißen Rings konnten mit ihrer Fachkenntnis und dem guten Überblick über die Mediennutzung der Kinder schnell ein Vertrauensverhältnis und Safe Space aufbauen. Die Reaktionen der SchülerInnen reichen von Interesse und Betroffenheit bis hin zu konkreten, negativen Erfahrungen im Internet. Eltern ist oft nicht bewusst, dass selbst einfache, kindgerecht erscheinende Spiele die Gefahr bergen, dass Cyberkriminelle Kontakt zu ihren Kindern aufnehmen. Stärkung der Schülerinnen für das Erwachsenenleben Mit dem Präventionsprogramm hofft das Hilda-Gymnasium, die eigenen Schülerinnen stark zu machen, sodass sie selbstbewusst in das Erwachsenenleben starten können.

An die Eltern richtet sich der Appell: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Gefahren. Vor allem müssen Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen, wie sie das Internet nutzen. Eltern müssen sich informieren, welche Spielen und Internetseiten jugendgefährdend und für Kinder unter 16 Jahren nicht zugelassen sind.

Und wenn dann doch etwas passiert? "Verbote und falsches Schamgefühl helfen nicht", so die Mitarbeiterinnen des Weißen Rings. Vielmehr sind Verständnis und offene Gespräche gefragt. "Schämen müssen sich die Täter. Viel zu häufig wird aus falscher Scham auf Opferseite nichts unternommen", fasst der Weiße Ring zusammen.

Hilfe für Betroffene

Sollten Sie, Ihre Familie oder Ihre Kinder von Cybergrooming oder Cybermobbing betroffen sein, können Sie Hilfe finden:

Weißer Ring, Koblenz, koblenz@mail.weisser-ring.de

Homepage https://koblenz-rheinland-pfalz.weisser-ring.de/

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