Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Aufnahmefeier des Hilda-Gymnasiums

Beeindruckendes Rahmenprogramm

Dem Festakt in der Aula des Hilda-Gymnasiums unter der Moderation der beiden Schülersprecherinnen Cara Bohnen und Kim Neis gingen drei beeindruckende SchülerInnenbeiträge aus dem Klassenwettbewerb „Offene Bühne gegen Diskriminierung“ voraus: Die Klasse 6.1 spielte „Szenen aus dem Alltag“ und zeigte Handlungsalternativen auf, Raoua Tagmi prangerte in einem mehrsprachigen Poetryslam-Text Rassismus an und Isabelle Epoupa, Julia Schloßmacher und Jay Martin berichteten eindrucksvoll von eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der „United Brass Band of Hilda“ unter der Leitung von Florian Liebhäuser.

Litfaßsäule gegen Diskriminierung

Zum Abschluss der Feier wurde es bunt - Justin Janorschke und Heike Raab ergänzten auf dem Schulhof ihre Daumenabdrücke auf der Litfaßsäule, die im Laufe der vergangenen Wochen neu gestaltet wurde: Unter der Organisation von Verbindungslehrerin Jennifer Abels und Kunstlehrerin Michaela Wissing wurde die Säule so eingerichtet, dass alle Mitglieder der Schulgemeinschaft durch Daumenabdruck und Unterschrift ein sichtbares Zeichen für ihr Engagement gegen Diskriminierung setzen konnten. Auch für zukünftige Jahrgänge zivilcouragierter SchülerInnen ist noch Platz!

Das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für die Aufnahme müssen mindestens 70 % der Schulgemeinschaft die Grundsätze von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage akzeptieren. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.

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